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News 2020 Kieferorthopädie Viersen & Brüggen

Ernährungswissenschaft warnt erneut: Zuckerfallen lauern in Slushi, Eistee, Frucht-Schorle oder Softdrink!

Haben wir nicht alle in Erinnerung: „Früchte, Tee und solche Dinge sind gesund?“ Das mag ja grundsätzlich sein. Aber heute werden viele dieser Worte dazu benutzt, um hoch zuckerhaltige Getränke auf den Markt zu bringen. Ein Beitrag in den ZDF Nachrichten greift Studien von der Verbraucherorganisation Foodwatch oder dem Zentrum für Ernährungsmedizin & Prävention in München auf und zeigt, welche Zuckerfallen hier auf die oft auch jungen Konsumenten warten.

Zucker und die Zähne

Das Zucker unter anderem dick macht, ist den Meisten bekannt. Wir Kieferorthopäden und Zahnärzte gehen da noch weiter und warnen auch vor der Gefahr von Zucker für Zähne und Kiefer. Unsere Zähne sind umgeben von Bakterien, die sich mit großer Vorliebe von Zucker ernähren, welcher dann in Form von Säure als Stoffwechselprodukt ausgeschieden wird. Dieser greift den Zahnschmelz an und es entsteht Karies.

Wo ist Zucker überall versteckt

Aber wissen wir, wo sich der Zucker überall versteckt? Meist nimmt man ganz unbewusst zu viel Zucker zu sich. Wissen Sie z.B., dass in Ihrem Frühstücksmüsli Zucker steckt? Und gerade in den Erfrischungsgetränken wie Saftschorlen, Softdrinks und Eistees befindet sich enorm viel Zucker. Versteckten Zucker, in Form von Fruchtzucker, welcher oft unterschätzt wird, findet man auch in den als gesund geltenden Smoothies.

Nur am Rande: Die WHO empfiehlt nicht mehr als 2 Portionen Obst am Tag zu essen. Und besser das Obst essen als trinken. Denn Essen fördert das Sättigungsgefühl und kauen soll sich positiv auf das Nervensystem auswirken sowie dem Stressabbau dienen.

Deutschland hat ein „dickes Problem“!

Mehrere Organisationen, die sich mit Ernährung und Gesundheit der Bevölkerung befassen, schlagen nun mal wieder Alarm: Nicht nur in Deutschland haben wir ein „dickes“ Problem!

Laut der Verbraucherorganisation Foodwatch konsumieren wir – oft ohne dass wir uns darüber klar sind – zusätzlich zu den ca. 18 g Zucker, die wir in Süßigkeiten im Durchschnitt täglich zu uns nehmen, viel größere Summen Zucker durch den Genuss von Slushis, Softdrinks oder Eistee.

Dabei erklärt das Zentrum für Ernährungsmedizin und Prävention in München, dass man durch ein Glas fertig gemixter Fruchtsaftschorle gleich 6 Stücke Würfelzucker mit trinkt. 6 Stück Würfelzucker entsprechen dabei alleine 18 g Zucker. Noch drastischer sieht es bei den sogenannten Softdrinks aus. Hier reicht oft ein Glas des Softdrinks, um gleich 9 Zuckerstücke zu sich zu nehmen. Wenn man überlegt, dass die Weltgesundheitsorganisation als empfohlene Tagesdosis 25 g freien Zucker, also zugesetzten Zucker, anrät nicht zu überschreiten, dann wird klar, dass die Grenzen sehr sehr schnell überschritten sind. Übrigens stehen diese Nährwertangaben meist auf der Rückseite der Getränke, welche allerdings selten bis gar nicht gelesen oder wahrgenommen werden.

Eine Ernährungswissenschaftlerin erklärt, dass ohne die Vielzahl der gesüßten Getränke es nicht so viele übergewichtige Menschen in Deutschland und zahlreichen anderen Ländern gäbe.

Laut Robert-Koch-Institut sind bei den Männern 67 % in Deutschland übergewichtig. Bei den Frauen sind es immerhin 53 %. Dabei gelten rund 1/4 der Deutschen als adipös (fettleibig). Sie haben einen Body-Mass-Index von über 30!!

Den gesamten Bericht "Vorsicht süß..." können Sie beim ZDF nachlesen.

Auch die erwähnte Marktstudie der Verbraucherorganisation Foodwatch klärt über Zuckerhaltige Erfrischungsgetränke auf.

Und einen Artikel zu Slush (Getränken) finden Sie HIER.

Foto: ©wittayayut / fotolia.com

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